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Quran 34:39

Offener Brief an Wolfgang Bosbach

Sehr geehrter Herr Bosbach,

in den letzten zwei Jahren machen Sie unermüdlich Front gegen die hier lebenden Muslime, verfassen Schriftstücke, geben Interviews und lassen in Talkrunden ihren populistischen Tiraden freien Lauf. Dabei geben Sie sich mal als Apologet der freiheitlich-demokratischen (Un)Ordnung und mal als Hüter der christlich-jüdischen Tradition Europas. In diesen Rollen warnen Sie regelmäßig vor apokalyptischen Reitern aus dem Orient, die Ihrer Darstellung zufolge die westlichen Werte zu vernichten drohen.
In Ihren Ausführungen zeichnen Sie das Bild von einer Demokratie, die zwar vorgibt, wehrhaft zu sein, in ihrem Kampf gegen den „radikalen Islam“ jedoch wie das Kaninchen vor der Schlange in einer verhängnisvollen Paralyse verharrt.

Als Ehrensenator der Düsseldorfer Karnevalsgesellschaft „Weissfräcke“ verstehen Sie es, ihre Hetze als publikumswirksame Volksbelüstigung zu verpacken und das deutsche Volk auf diese Weise auf den Kampf gegen den Islam einzustimmen. Ihre karnevalistische Ader ist besonders durch ihre albernen Kommentare bezüglich der Aktion „Scharia-Police“ zum Tragen gekommen. So behaupteten Sie in Ihrem Interview mit der Passauer Presse, dass es sich bei diesem Unterfangen um eine gezielte Provokation des Rechtsstaates handelte und unterstellten den Beteiligten einen offenkundigen Verstoß gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung.

Weiter empörten Sie sich über den angeblichen Versuch, durch uniformiertes Auftreten eine im krassen Gegensatz zur Verfassung der BRD stehende Rechtsordnung durchzusetzen. In dem am 12.09.2014 auf Ihrer Website veröffentlichten Artikel gingen Sie noch einen Schritt weiter und bezeichneten genau wie ihr Parteigenosse de Maizière die Aktion wider besseren Wissens als „Scharia-Polizei“, mit der Absicht, den Eindruck einer in Deutschland strafbaren Amtsanmaßung zu erwecken.

Zu unserem Erstaunen erdreisteten Sie sich zudem die Aufforderung auszusprechen „wer hier anderer Auffassung ist, möge bitte einmal im Detail erklären, warum er eine derartige Vorgehensweise für rechtskonform hält“. Jetzt mal im Ernst Herr Bosbach, ist Ihnen als ausgebildeter Jurist die Unschuldsvermutung eigentlich ein Begriff? Aus welchem Grund sollte Ihnen oder Ihren Gesinnungsgenossen irgendjemand im Detail erklären müssen, weswegen sich die beteiligten Personen nicht strafbar gemacht haben?

Wenn Sie und Ihre Kollegen tatsächlich der Meinung sind, dass durch die besagte Aktion eine Amtsanmaßung vorliegt, das Gewaltmonopol des Staates verletzt und die Exekutive untergraben wird, dann fragen wir uns warum von Ihnen keine Anzeige eingegangen ist. Liegt das an Ihrem mangelnden Vertrauen in die deutsche Justiz oder wissen Sie um die Haltlosigkeit Ihrer intriganten Argumente? Vielleicht liegt es aber auch daran, dass rechtlich äquivalente Aktionen bisher völlig unproblematisch waren. Oder etwa nicht?

Haben Sie schon einmal etwas von der „Promille-Polizei“ gehört? Es handelt sich dabei um uniformierte Freiwillige, die mit einem Promillemessgerät bewaffnet durch die Partymeilen deutscher Innenstädte ziehen und unbeschwerten Leuten Alkoholtests nahelegen. Bei positivem Ergebnis folgt die eindringliche Belehrung der selbsternannten Ordnungshüter, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen und den eigenen PKW stehen zu lassen.
So Herr Bosbach, Ihrer eigenwilligen Beweislastumkehr folgend, mögen Sie uns bitte einmal im Detail erklären, warum Sie eine derartige Vorgehensweise für rechtskonform halten. Wir sind ganz Ohr!

Und weil wir so aufmerksame Zuhörer sind, ist uns auch Ihr Interview im Info-Radio nicht entgangen, in dem Sie die Glaubensgenossenschaft der „Scharia-Police“ und der IS ausdrücklich betonten. Einer Organisation also, die wie Sie sagen, vernichtet werden müsse, da sie nur die Sprache der Gewalt verstehe! Was möchten Sie uns, den übrigen muslimischen Glaubensgenossen, damit sagen Herr Bosbach? Das auch wir keine andere Sprache außer der Gewalt verstehen? Auch an dieser Stelle wünschen wir uns von Ihnen als talentiertem Rechtsverdreher eine detaillierte Erklärung, warum hier nicht der Tatbestand der Volksverhetzung vorliegt.

Wenn Sie diesen expliziten und generellen Aufruf zur Gewalt gegen Muslime schon in aller Öffentlichkeit rausposaunen, dann wollen wir erst gar nicht wissen, welche Töne Sie und Kollege Kauder an ihrem Lieblingsstammtisch im Xantener-Eck in Berlin-Wilmersdorf anschlagen. À pros pros politische Parolen in Kneipen, Herr Bosbach, Sie sind nicht der erste deutsche Politiker, der seine Karriere zwischen Bierkrug und Hirschgeweih begonnen hat! Das Ende der Geschichte kennen Sie, schließlich prahlten Sie bei Günther Jauch ja bereits mit Ihrer umfangreichen historischen Sachkenntnis.

Auch angesichts ihrer Verhörmethoden in den zahlreichen Talkrunden fallen uns die Parallelen zu den historischen Showprozessen aus der schwarz-weißen Zeit Deutschlands auf. „Sind sie KV? JA ODER NEIN?“ Kommt Ihnen diese Fragetechnik bekannt vor, Herr Bosbach? In demselben Tonfall sind Sie es nämlich, der die muslimischen Gäste in den Talkshows mithilfe geschlossener Fragen in sein schwarz-weißes Weltbild pressen will. „Bekennen Sie sich bedingungslos zur freiheitlichen-demokratischen Grundordnung? JA ODER NEIN? Sind Frauen und Männer gleichberechtigt? JA ODER NEIN?“ Ist das die Diskussionskultur, auf die Sie so stolz sind? Entspringt sie der jüdisch-christlichen Tradition Europas oder Ihrer freiheitlich-demokratischen Gesinnung?

Ist es auch diese Gesinnung die Sie zu dazu treibt, in den besagten Sendungen das Publikum mithilfe absurder Argumente gegen die muslimischen Gäste aufzustacheln? Bei jeder Diskussion erheben Sie den schweren Vorwurf, in Saudi-Arabien nicht mit einer Bibel einreisen, geschweige denn diese auf der Straße verteilen zu dürfen. Abgesehen davon, dass es sich hierbei lediglich um ein polemisches Ablenkungsmanöver handelt, demaskiert Sie dieses Argument als Heuchler! Wir glauben nämlich nicht, dass Ihnen als bekennendem Katholiken die rigide Gesetzeslage im Vatikanstaat unbekannt ist. Sie können ja gerne einmal versuchen, mit einem Turban und einem Vollbart verkleidet auf dem Petersplatz Koran-Exemplare zu verteilen. Sollten Sie dabei von der Schweizer Garde aufgehalten werden, erwarten wir voller Vorfreude Ihr entschlossenes Vorgehen gegen die archaische Politik dieses europäischen Staates.

Also Herr Bosbach, bevor Sie Saudi-Arabien oder Afghanistan ins Visier nehmen, sollten Sie doch zunächst Ihren Glaubensgenossen Nachhilfe in religiöser Toleranz geben. Ohnehin wundern wir uns, warum sich ein ach so aufgeklärter deutscher Politiker wie Sie darüber echauffiert, in irgendeinem Land dieser Welt nicht mit der Bibel einreisen zu dürfen. Mit dem deutschen Grundgesetz im Gepäck – der eigentlichen Basis Ihres missionarischen Eifers – werden Sie in Saudi-Arabien nämlich keinerlei Probleme haben. Ebenso wenig wie Saudi-Arabien etwas gegen Ihre Verfassung hat, haben Sie und Ihre Fraktion Probleme damit, Rüstungsgüter in Milliardenhöhe zu liefern. Im „Krieg gegen den Terror“ gilt der Golfstaat als wichtiger Partner und bombardiert gemeinsam mit dem westlichen Militärbündnis im Irak und Syrien.

Wie würden Sie eigentlich entscheiden, wenn Sie Kanzler wären? Wenn Sie wählen müssten zwischen dem Bündnis mit Saudi-Arabien und Ihrem unstillbarem Bedürfnis, den nächsten Urlaub in Riad mit einer Bibel verbringen zu können. Uns ist sehr wohl bewusst, wie Sie sich entscheiden würden und dass Sie überhaupt kein Problem mit all den repressiven Regimen des Nahen Ostens haben, die die islamischen Bewegungen bis aufs Blut bekämpfen. Ihre publikumswirksamen Argumente sind also nichts weiter als Populismus, Polemik und Doppelzüngigkeit der niederträchtigsten Art.

Wahrscheinlich erwarten Sie an dieser Stelle unseren Vorwurf, Sie seien Islamophob. Doch Sie können sich beruhigt zurücklehnen, Herr Bosbach. Weder sind sie ein Xeno-, noch ein Islamophob. Nein, das sind Sie wahrlich nicht. Sie sind ein Islamhasser der übelsten Sorte! Sie sind ein Hassprediger und ein geistiger Brandstifter, der das friedliche Zusammenleben der Menschen in der Bundesrepublik gefährdet. Die Islamophobie ist das Produkt der Hetze von Leuten wie Ihnen, die am liebsten wieder Gebetshäuser in deutschen Städten brennen sehen würden!

Wissen Sie Herr Bosbach, wir könnten Ihnen noch so Vieles sagen und jedes Ihrer paradoxen Argumente sowie all Ihre unverschämten Schutzbehauptungen zerlegen. Doch wir sind der Meinung, Ihnen mit diesem Brief schon mehr als genug Aufmerksamkeit geschenkt zu haben. Wir für unseren Teil werden nun zu unserer Tagesordnung übergehen und weiter für den Islam in all seinen Facetten einstehen und die Muslime dazu aufrufen, bedingungslos an ihm festzuhalten. Ihre hasserfüllten Auftritte und ihre pathologische Aversion gegen den Islam werden daran nicht das Geringste ändern. In diesem Sinne Herr Bosbach, bleibt uns nur noch Ihnen gute Besserung zu wünschen!

(Dieser offene Brief wurde uns zugeschickt. Vielen Dank an den Autor.)



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