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"Und ihr gebt nichts als Spende hin,
ohne dass Er es euch ersetzt..."
Quran 34:39

Stellungnahme zur Hetz-Kampagne gegen den Scheich der Berliner Al-Nur Moschee

Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Allbarmherzigen

Der Friede sei auf den, der der Rechtleitung folgt.

Zur Predigt in der Al-Nur Moschee Berlin vom 23.01.2015 nehmen wir wie folgt Stellung.

Ein islamischer Prediger sollte immer mit den Worten Allāhs und den Seines Gesandten (Allāh segne ihn und gebe ihm Heil) argumentieren. So verkündete auch der ehrenwerte Scheich Abdel Moez al-Eila in der oben erwähnten Rede authentische Überlieferungen des edlen Gesandten (Allāh segne ihn und gebe ihm Heil), daran besteht  kein Zweifel. Auch wenn die Aussagen des edlen Gesandten Muhammad (Allāh segne ihn und gebe ihm Heil) aus dem 7. Jhdt. stammen, bleibt deren Gültigkeit für Muslime im 21. Jhdt. bestehen.

Liebe Vertreter der Muslime,

wir bitten darum, den folgenden Ratschlag zu Herzen zu nehmen. Allāh, der Gepriesene, sagt: „Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gunst an euch vollendet, und Ich bin mit dem Islam als Religion für euch zufrieden." [5:3]

Dem Menschen wurde im Islam keine Befugnis gegeben, eigene Ansichten über die Aussagen Allāhs und des Gesandten (Allāh segne ihn und gebe ihm Heil) zustellen. Vielmehr hat der Mensch mit Seinem Herrn ein Abkommen getroffen, dass er den Mitmenschen (das Wissen über den Islam) verdeutlicht und es nicht für sich behält. So sagt Allāh, der Erhabene: „Und (gedenkt,) als Allāh mit denjenigen, denen die Schrift gegeben worden war, ein Abkommen traf: ‚Ihr sollt sie den Menschen ganz gewiss klar machen und sie nicht verborgen halten!‘ Da warfen sie sie hinter ihren Rücken und verkauften sie für einen geringen Preis; wie schlimm ist das, was sie erkaufen!“ [3:187] Alles Lob gebührt Allāh dem Herrn der Weltenbewohner.

Liebe Mitbürgerinnen, Mitbürger und Medienwelt,

wir als muslimischer Verein haben es uns zur Aufgabe gemacht, Sie, als wahrheitsliebende Mitmenschen, über diese Religion aufzuklären. Dabei bewahren wir die Pflicht, den Islam so weiterzugeben, wie er der Menschheit offenbart wurde. Die Akzeptanz dieser Texte obliegt Ihnen ganz allein. Der Herrliche sagt im edlen Qurʾān: „Es gibt keinen Zwang im Glauben.“ [2:256] Ferner sagt der Gepriesene: „Und sag: (Es ist) die Wahrheit von eurem Herrn. Wer nun will, der soll verinnerlichen, und wer will, der soll (die Wahrheit) verweigern.“ [18:29]

Nachdem sich die Organisation ‚Memri TV‘ die Mühe machte, einen Auszug aus der Predigt ins Englische zu übersetzen, aus dem Kontext zu reißen und zu veröffentlichen, löste dies  eine Welle der Entrüstung aus. Hierbei wurde nicht erwähnt, dass dieser Auszug im Zusammenhang mit anderen Predigten zu betrachten ist, welche als Ziel die Harmonisierung innerhalb einer Ehe verfolgten. Es blieb einfach unbeachtet.

Leider wird in der letzten Zeit immer deutlicher, wie einseitig die Meinungsäußerungsfreiheit seitens einem Großteil der Medien und Teilen der Politik propagiert wird. Auf der einen Seite wird bedingungslose Toleranz gegenüber Schmähungen, Verunglimpfungen und Herabwürdigungen religiöser Werte gefordert. Auf der anderen Seite denunziert man einen anerkannten und für seine Religion engagierten Islamgelehrten, nur weil man mit den Inhalten dieser Predigt nicht konform geht.

Die Zielgruppe einer islamischen Predigt sind de facto Muslime. Insofern sind die Kritik und der Aufschrei von nichtmuslimischer Seite unberechtigt und verfehlt. Eine Predigt richtet sich an muslimische Männer und Frauen, welche sich beide den Worten Allāhs und Seines Gesandten (Allāh segne ihn und gebe ihm Heil) fügen sollten, ohne dabei eine Bedrängnis zu verspüren und gerade auf Grund dieser gelebten Worte Zufriedenheit und Glückseligkeit erfahren.

Ein moralisches Wertesystem unterscheidet sich von Kultur zu Kultur und ist eher relativ zu betrachten. Der gegenseitige Respekt jedoch darf in keinem dieser Wertesysteme fehlen. 

Das Selbstbestimmungsrecht der Frau, dessen angebliches Fehlen immer wieder angeprangert wird, hat im Islam selbstverständlich eine hohe Priorität. So war es eindeutig der Islam, welcher die Frau aus der Unterdrückung befreite und ihr bereits im 7. Jhdt. ihre vollen Rechte und eine ehrbare Stellung in einer funktionierenden Gesellschaft zusprach. Sowohl muslimische Männer als auch muslimische Frauen ergeben sich freiwillig den religiösen Geboten des Einzigen Gottes und unterwerfen sich somit den Anstandsregeln des Islams. Wohlgemerkt sind viele dieser Anstandsregeln ebenfalls sowohl in der Bibel als auch in der Thora fest verankert.

In den letzten Jahrzehnten hat sich - unter dem Deckmantel der Emanzipation - das Frauenbild in der Gesellschaft kontinuierlich verschlechtert. Auf zahlreichen Werbeplakaten wird die Frau als Lustobjekt neben Autos und Kopfschmerztabletten gestellt, um diese besser zu vermarkten. Die Kinder werden von klein auf durch eine Vielzahl von obszönen Filmen und Serien dahingehend erzogen, die Frauen ausschließlich als Objekt der Begierde zu betrachten. Es gibt zahlreiche weitere Beispiele, welche belegen, dass die Frau immer tiefer in die Rolle einer nach Perfektion lechzenden Figur gedrängt wird, welche dem Diktat des Marktes unterliegt. Die Vermittlung moralischer Werte steht dabei außen vor. Trotz dieser besorgniserregenden Entwicklung gibt es – Gott sei Dank – immer noch Frauen, welche selbstbewusst ihre Schamhaftigkeit wahren. Sie wollen sich eben nicht diesem Diktat unterordnen. Dabei wählen und praktizieren Sie selbstbestimmt und tugendhaft die Lehren des Islam.

Es ist an dieser Stelle angebracht, uns allesamt an die Umgangsformen zu erinnern! Das gegenseitige Achten und Respektieren ist die wichtigste Grundlage innerhalb einer pluralen Gesellschaft.

In der Religion des Islam wird die ‚Achtung anderer Religionen‘ gewährleistet. Allāh, der Erhabene, sagt: „Sag (O Mohammad): O ihr Glaubensverweigerer, ich diene nicht dem, dem ihr dient, und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. Und ich werde (auch) nicht dem dienen, dem ihr gedient habt, Und ihr werdet nicht Dem dienen, Dem ich diene. Euch eure Religion und mir meine Religion.“ [109:1-6]

Daher bitten wir darum, gemeinsam für ein gutes Miteinander Sorge zu tragen. Es soll nicht an uns liegen.

Im Rahmen unserer Aufklärungsarbeit stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Sollten Sie Fragen zum Islam haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Berliner Muslime e.V.

Quelle:
http://www.berliner-muslime.de/offene-briefe/53-hetz-predigt-gegen-frauen-in-berliner-moschee.html

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