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Kapitel 3

Allgemeine Informationen über den Islam

Was ist Islam?

Die Religion des Islam ist die Anerkennung und der Gehorsam zu den Lehren Gottes, die er seinem letzten Propheten Muhammad - Gottes Segen und Frieden auf ihm - offenbart hat.

 

 

Einige islamische Glaubensgrundlagen

1) Glaube an Gott:

Muslime glauben an den Einen, Einzigen, Unvergleichlichen Gott, der keinen Sohn oder Partner hat und dass niemand angebetet werden darf, außer ihm alleine. Er ist der Wahre Gott, und jede andere Gottheit ist falsch. Ihm gebühren die herrlichsten Namen und die edelsten vollkommenen Eigenschaften. Niemand teilt seine Göttlichkeit oder seine Eigenschaften. Im Quran beschreibt Gott sich selbst:

>> Sprich: „Er ist Gott, ein Einziger.  Gott, Unabhängige, von Dem alles abhängt.  Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden, und Ihm ist keiner ebenbürtig” << (Quran, 112:1-4)

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Kapitel 112 des Quran in arabischer Kalligraphie

Niemand besitzt das Recht, dass man ihn um Hilfe bittet, verehrt, anbetet oder dass ihm irgendeine Art des Gottesdienstes entgegengebracht wird, außer Gott allein.

Gott allein ist der Allmächtige, der Schöpfer, der Alleinherrscher und der Erhalter jeder Sache. Er reguliert alle Angelegenheiten. Er benötigt keine Seiner Geschöpfe, aber alle Seine Geschöpfe sind in allem was sie brauchen, von ihm abhängig.  Er ist der Allhörende, der Allsehende und der Allwissende. Auf vollkommene Weise umfasst sein Wissen alle Dinge, das Offensichtliche und das Verborgene, das Öffentliche und das Private. Er weiß, was geschehen ist, was geschehen wird und wie es geschehen wird. Nichts auf der ganzen Welt passiert, außer mit seinem Willen. Was auch immer er will, ist, und was auch immer er nicht will, ist nicht und wird niemals sein.  Sein Wille steht über dem eines jeden seiner Geschöpfe.  Er hat Macht über alle Dinge und er ist in der Lage, alles zu tun. Er ist der Großzügigste, der Barmherzigste und Wohltätigste. In einer Aussage des Propheten Muhammad - Gottes Segen und Frieden auf ihm - erfahren wir, dass Gott zu seinen Geschöpfen barmherziger ist als eine Mutter zu ihrem Kind. Gott ist weit entfernt von Ungerechtigkeit und Grausamkeit. Er ist der All-Weise in allen seinen Handlungen und Beschlüssen. Wenn jemand etwas von Gott möchte, kann er oder sie Gott direkt fragen, ohne jemand anderen darum bitten zu müssen, zwischen Gott und ihm oder ihr zu verhandeln.

Gott ist nicht Jesus und Jesus ist nicht Gott. Sogar Jesus selbst hat dies zurückgewiesen. Gott sagt im Quran:

>> Wahrlich ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist der Messias, der Sohn der Maria“, während der Messias doch selbst gesagt hat: „Oh, ihr Kinder Israels, betet zu Gott, meinem Herrn und eurem Herrn.“  Wer Gott Partner zur Seite stellt, dem hat Gott das Paradies verwehrt und das Feuer wird seine Herberge sein. Und die Frevler, sollen keine Helfer finden.” << (Quran, 5:72)

Gott ist nicht einer von Dreien. Gott sagt im Quran:

>> Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist der dritte von dreien“, und es ist kein Gott da außer einem Einzigen Gott.  Und wenn sie nicht von dem, was sie sagen, Abstand nehmen, wahrlich, so wird diejenigen unter ihnen, die ungläubig bleiben, eine schmerzliche Strafe ereilen.  Wollen sie sich denn nicht reumütig Gott wieder zuwenden und Ihn um Verzeihung bitten?  Und Gott ist Allverzeihend, Barmherzig.  Der Messias, der Sohn der Maria, war nur ein Gesandter...  << (Quran, 5:73-75)

Der Islam weist es entschieden zurück, dass Gott am siebten Schöpfungstag ausgeruht haben soll, dass er mit einem seiner Engel gekämpft haben soll, dass er ein neidischer Ränkeschmied gegen die Menschen sein soll oder dass er in irgendeinem Menschen wiedergeboren sein soll.

Das arabische Wort Allah bedeutet Gott (der Eine und Einzige Wahre Gott, der das gesamte Universum erschaffen hat). Dieses Wort Allah ist ein Name für Gott, das die arabisch sprechenden benutzen, sowohl die arabischen Muslime als auch die arabischen Christen. Das Wort kann nicht anders verwendet werden, als für den Einen Wahren Gott.  Das arabische Wort Allah taucht im Quran über 2150 mal auf. Auf Aramaisch, einer Sprache ähnlich dem Arabischen und die Sprache, die Jesus gewöhnlich sprach, wird Gott auch als Allah bezeichnet.

2) Glaube an die Engel:

Muslime glauben an die Existenz der Engel und dass sie ehrenvolle Geschöpfe sind. Die Engel dienen Gott alleine, gehorchen ihm und handeln nur auf seinen Befehl hin. Einer der Engel ist Gabriel, der Muhammad - Gottes Segen und Frieden auf ihm - den Quran herabgebracht hat.

3) Glaube an Gottes herabgesandte Bücher:

Muslime glauben, dass Gott seinen Gesandten Bücher als Beweis und Rechtleitung für die Menschheit herabsandte.  Eines dieser Bücher ist der Quran, den Gott dem Propheten Muhammad - Gottes Segen und Frieden auf ihm - herabgesandt hat.  Gott versichert den Schutz des Quran von jeglicher Verfälschung oder Verdrehung.  Gott sagt:

>> Wahrlich, Wir selbst haben diese Ermahnung herabgesandt, und sicherlich werden Wir ihr Hüter sein << (Quran, 15:9)

4) Glaube an die Propheten und Gesandten Gottes:

Muslime glauben an die Propheten und Gesandten Gottes, beginnend mit Adam, sowie Noah, Abraham, Ismael, Isaak, Jakob, Moses und Jesus (Friede sei mit ihnen). Aber Gottes letzte Botschaft an die Menschen, eine Erneuerung der ewigen Botschaft, wurde dem Propheten Muhammad - Gottes Segen und Frieden auf ihm - offenbart.  Muslime glauben, dass Muhammad - Gottes Segen und Frieden auf ihm - der letzte von Gott gesandte Prophet ist, wie Gott sagt:

>> Muhammad ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern der Gesandte Gottes und der letzte aller Propheten,...  << (Quran, 33:40)

Muslime glauben, dass alle Propheten und Gesandte menschliche Geschöpfe sind, die keinerlei göttliche Eigenschaften besitzen.

5) Glaube an den Tag des Gericht:

Muslime glauben an den Tag des Gerichts (Tag der Wiedererweckung), wenn alle Menschen von Gott wieder auferweckt werden und unter ihnen gemäß ihres Glaubens und ihrer Taten richten wird.

6) Glaube an den Al-Qadar:

Muslime glauben an Al-Qadar, die göttliche Vorherbestimmung. Aber diese göttliche Vorherbestimmung bedeutet nicht, dass der Mensch keinen freien Willen besäße.  Selbstverständlich hat der Mensch einen eigenen Willen mit dem er zwischen richtig oder falsch auswählen kann, und jeder ist verantwortlich für seine Wahl.

Der Glaube an göttliche Vorherbestimmung schließt vier Dinge mit ein: 1) Gott weiß alles.  Er weiß, was geschah und was geschehen wird.  2) Gott hat alles niedergeschrieben, was geschehen ist und was geschehen wird.  3) Alles, was Gott will, dass es geschieht, geschieht auch so und alles, von dem Gott nicht will, dass es geschieht, geschieht nicht.  4) Gott ist der Schöpfer aller Dinge.

 

Gibt es eine andere Heilige Quelle als den Quran?

Ja, die Sunnah (was der Prophet Muhammad - Gottes Segen und Frieden auf ihm - sagte, tat oder empfahl) ist die zweite Quelle des Islam. Die Sunnah besteht aus den Hadith; das sind glaubwürdig überlieferte Berichte von dem, was er sagte, tat oder empfahl, durch die Gefährten des Propheten Muhammad - Gottes Segen und Frieden auf ihm - Der Glaube an die Sunnah ist ein Grundpfeiler des islamischen Glaubens.

Beispiele für die Aussagen des Propheten

{Die Gläubigen sind in ihrer Liebe, Gnade und Freundlichkeit wie der Körper: wenn ein Teil krank ist, teilt der gesamte Körper seine Schlaflosigkeit und sein Fieber.} Überliefert bei Sahih Muslim, #2586, und Sahih Al-Bukhary, #6011

{Die vollkommensten Gläubigen im Glauben sind die, die am sittsamsten sind. Und unter ihnen sind jene, die am besten zu ihren Frauen sind.} Überliefert bei Musnad Ahmad, #7354, und Al-Tirmizi, #1162.

{Keiner von euch glaubt (vollständig) bis er für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst wünscht.} Überliefert bei Sahih Al-Bukhary, #13, und Sahih Muslim, #45

{Den Barmherzigen erweist der Allbarmherzige Gnade.  Seid barmherzig zu denen auf der Erde, dann wird Gott gnädig mit dir sein.} Überliefert bei Al-Tirmizi, #1924, und Abu Dawud, #4941.

{Das Anlächeln deines Bruders ist ein Almosen...} Überliefert bei Al-Tirmizi, #1956.

{Ein gutes Wort ist ein Almosen.} Überliefert bei Sahih Muslim, #1009, und Sahih Al-Bukhary, #2989.

{Wer an Gott und den Letzten Tag (Tag des Gerichts) glaubt, sollte seinem Nachbarn Gutes tun.} Überliefert bei Sahih Muslim, #48, und Sahih Al-Bukhary, #6019.

{Gott richtet euch nicht gemäß eurer Erscheinung oder eures Wohlstands, sondern er blickt in eure Herzen und auf eure Taten.} Überliefert bei Sahih Muslim, #2564.

{Zahle dem Arbeiter seinen Lohn bevor sein Schweiß trocknet.} Überliefert bei Ibn Majah, #2443.

{Ein Mann, der auf einem Weg ging, war sehr durstig. Als er eine Quelle erreichte, stieg er hinein, trank, bis sein Durst gestillt war, und kam wieder hoch.  Dort sah er einen Hund, dem die Zunge heraushing und versuchte, den Schlamm aufzulecken, um seinen Durst zu stillen.  Der Mann sagte: „Dieser Hund leidet denselben Durst, den ich erlitt.“  Da stieg er noch einmal zu der Quelle hinab, füllte seinen Schuh mit Wasser und gab dem Hund zu trinken.  Dafür dankte ihm Gott und vergab ihm seine Sünden.}  Der Prophet  wurde gefragt: „Gesandter Gottes, werden wir für die Freundlichkeit zu den Tieren belohnt?“  Er antwortete: {Es gibt eine Belohnung für die Freundlichkeit zu jedem Lebewesen: Tier oder Mensch.} Überliefert bei Sahih Muslim, #2244, und Sahih Al-Bukhary, #2466.

 

Was sagt der Islam über den Tag des Gerichts?

Wie die Christen glauben Muslime, dass dieses jetzige Leben nur eine Prüfung als Vorbereitung für die nächste Existenzsphäre darstellt. Dieses Leben ist eine Prüfung für jedes Individuum für das Leben nach dem Tod. Es wird ein Tag kommen, an dem das ganze Universum zerstört wird, und die Toten wieder auferweckt werden zum Gericht Gottes. Dieser Tag wird der Anfang eines Lebens sein, das niemals enden wird. Es ist der Tag des Gerichts. An diesem Tag werden alle Menschen von Gott gemäß ihres Glaubens und ihrer Taten belohnt.  Jene, die sterben und daran glauben: „Es ist kein wahrer Gott außer Gott, und Muhammad ist der Gesandte (Prophet) Gottes“ und dadurch Muslime sind, werden an diesem Tag belohnt und für immer in das Paradies gelassen, wie Gott sagt:

>> Diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun, werden die Bewohner des Paradieses sein.  Darin werden sie ewig bleiben. << (Quran, 2:82)

Aber jene, die nicht daran „Es ist kein wahrer Gott außer Gott, und Muhammad ist der Gesandte (Prophet) Gottes“ glauben oder keine Muslime sind, werden das Paradies für immer verlieren und ins Höllenfeuer geschickt werden, wie Gott sagt:

>> Und wer eine andere Religion als den Islam begehrt: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein. << (Quran, 3:85)

Und wie er sagte:
>> Wahrlich, jene, die ungläubig sind oder im Unglauben sterben – niemals wird von ihnen eine Erde von Gold angenommen werden, auch wenn sie sich damit loskaufen wollten.  Diese haben eine schmerzhafte Strafe, und sie werden keine Helfer haben. << (Quran, 3:91)

Man könnte fragen: „Ich glaube, der Islam ist eine gute Religion, aber wenn ich zum Islam konvertieren würde, würden meine Familie, meine Freunde und andere Leute mich verfolgen und sich über mich lustig machen. Wenn ich also nicht zum Islam konvertiere, werde ich dann in das Paradies kommen und dem Höllenfeuer entgehen?’

Die Antwort gibt Gott in folgendem Quran vers, “Und wer eine andere Religion als den Islam begehrt: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein.”

Nachdem Er den Propheten Muhammad - Gottes Segen und Frieden auf ihm - geschickt hat, um die Menschen zum Islam zu rufen, akzeptiert Gott kein Festhalten an einer anderen Religion als dem Islam. Gott ist unser Schöpfer und Erhalter. Er erschuf für uns, was sich auf der Erde befindet. Allen Segen und alle guten Dinge bekommen wir von Ihm. Wer sich nach all dem noch weigert, an Gott, seinen Propheten Muhammad - Gottes Segen und Frieden auf ihm -  oder seine Religion, den Islam, zu glauben, so ist es seine Strafe, wenn er oder sie im Jenseits gepeinigt wird. Eigentlich sind wir erschaffen worden, um Gott allein zu dienen und ihm gehorsam zu sein, wie es Gott im edlen Quran (51:56) sagt.

Das Leben, das wir hier verbringen, ist ein sehr kurzes Leben. Die Ungläubigen werden am Tag des Gerichts denken, das Leben, das sie auf der Erde verbracht haben, hätte nur einen Tag gedauert oder einen Teil von einem Tag, wie Gott sagt:

>> Er (Gott) wird sagen: „Wie viele Jahre verweiltet ihr auf Erden?“  Sie sagen: „Wir verweilten einen Tag oder den Teil eines Tages...” << (Quran, 23:112-113)

Und wie er sagt:

>> Glaubtet ihr denn, wir hätten euch in Sinnlosigkeit erschaffen und ihr würdet nicht zu Uns zurückgebracht?  Und hoch erhaben ist Gott, der Wahre König.  Es ist kein Gott außer Ihm, dem Herrn des Würdigen Throns...  << (Quran, 23:115-116)

Das Leben im Jenseits ist ein reelles Leben.  Es ist nicht nur spirituell, sondern auch physikal. Wir werden dort mit unseren Körpern und Seelen leben.

Im Vergleich zwischen dieser Welt und dem Jenseits sagte der Prophet Muhammad - Gottes Segen und Frieden auf ihm - sagte: {Der Wert von dieser Welt verglichen mit dem des Jenseits ist wie das was dein Finger aus dem Meer herausbringt, wenn du ihn eintauchst und wieder herausziehst.} Das bedeutet, der Wert dieser Welt verglichen mit dem Jenseits ist wie ein paar Tropfen Wasser verglichen mit dem Meer.

 

Wie wird man Muslim?

Einfach durch das Aussprechen von „La ilaha illa Allah, Muhammadur rasuulu Allah“ mit Überzeugung konvertiert man zum Islam und wird ein Muslim. Dieser Ausspruch bedeutet: Es ist kein wahrer Gott außer Gott (Allah),und Muhammad ist der Gesandte (Prophet) Gottes (Allahs).” Der erste Teil „Es ist kein wahrer Gott außer Gott” bedeutet, dass niemand das Recht besitzt, angebetet zu werden, als Gott alleine und dass Gott weder einen Partner noch einen Sohn besitzt. Um ein Muslim zu werden, muss man auch:

-  glauben, dass der Heilige Quran das aufgeschriebene Wort Gottes ist, von ihm offenbart;

-  Glauben, dass der Tag des Gerichts (Tag der Wiedererweckung) wahr ist und kommen wird, wie Gott es im Quran vorhergesagt hat.

-  den Islam als seine Religion akzeptieren.

-  nichts und niemand anderen außer Gott anbeten.

Der Prophet Muhammad - Gottes Segen und Frieden auf ihm - sagte: {Gott ist bei der Erinnerung von jemandem erfreuter, wenn jemand sich Ihm in Erinnerung zuwendet, als einer von euch, der mit seinem Kamel in der Wildnis reitet und es ihm, sein Essen und Trinken mit sich tragend, entläuft, so dass er alle Hoffnung aufgibt, zurückzukommen. Er kommt zu einem Baum und legt sich in den Schatten (in Erwartung des Todes), denn er hat die Hoffnung aufgegeben, sein Kamel zu finden.  Dann als er in diesem Stadium (der Hoffnungslosigkeit) ist, steht es plötzlich vor ihm! Da ergreift er sein Halfter und ruft aus der Tiefe seiner Freude: „Oh Gott, Du bist mein Diener und ich bin Dein Herr!“  Sein Fehler kommt von der Tiefe seiner Freude.}

Der Ausspruch „Es ist kein wahrer Gott außer Gott, und  ist der Gesandte (Prophet) Gottes” als Inschrift über einem Eingang.

 

Worüber spricht der Quran?

Der Quran, das letzte offenbarte Wort Gottes, ist die Hauptquelle für den Glauben und den Gottesdienst eines jeden Muslims. Er befasst sich mit allen Themen, die die Menschen betreffen: Weisheit, Lehre, Gottesdienst, Geschäfte, Gesetze usw., aber das Hauptthema ist die Verbindung zwischen Gott und seinen Geschöpfen. Zurgleichen Zeit stellt er Richtlinien und detaillierte Lehren für eine gerechte Gesellschaft, gutes menschliches Benehmen und ein gerechtes Wirtschaftssystem.

Beachte: der Quran wurde Muhammad, Gottes Frieden und Segen auf ihm, lediglich in arabischer Sprache offenbart, jegliche Übersetzung, sei es auf deutsch oder irgendeine andere Sprache, ist weder der Quran noch eine Version des Quran, sondern der Versuch einer Übersetzung der Bedeutung des Quran.  Der Quran existiert nur auf arabisch, wie er offenbart wurde.

 

Wer ist der Prophet Muhammad? Gottes Frieden und Segen auf ihm

Muhammad, Gottes Frieden und Segen auf ihm, wurde im Jahr 570 in Makkah geboren. Weil sein Vater noch vor seiner Geburt starb und seine Mutter kurze Zeit später, wuchs er bei seinem Onkel auf, der dem einflussreichen Stamm der Quraisch angehörte. Er wuchs ungebildet auf, des Lesens und Schreibens unkundig, und blieb es bis zu seinem Tod. Vor seiner Berufung zum Propheten kannte sein Volk keine Wissenschaften und die meisten von ihnen waren Analphabeten. Als er heranwuchs, wurde er für seine Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit, Großzügigkeit und Ernsthaftigkeit bekannt. Er war so vertrauenswürdig, dass sie ihn „den Vertrauenswürdigen“ nannten. Muhammad, Gottes Frieden und Segen auf ihm, war sehr religiös und der Verfall und der Götzendienst seiner Gesellschaft war ihm schon lange verhasst.

Die Moschee des Propheten, Gottes Frieden und Segen auf ihm, in Madina

Mit vierzig Jahren erhielt Muhammad, Gottes Frieden und Segen auf ihm, seine erste Offenbarung von Gott durch den Engel Gabriel. Die Offenbarungen hielten über einen Zeitraum von dreiundzwanzig Jahren an und sie alle zusammen bilden den Quran.

Als er begann, den Quran öffentlich  zu rezitieren und die Wahrheit, die Gott ihm offenbart hat, zu predigen, litten er und seine kleine Gruppe von Anhängern unter der Verfolgung durch die Ungläubigen. Diese Verfolgung wurde derart grausam, dass Gott ihnen im Jahr 622 den Befehl erteilte auszuwandern. Diese Emigration von Makkah in die Stadt Medinah, etwa 260 Meilen nördlich, kennzeichnet den Beginn des muslimischen Kalenders.

Nach einigen Jahren waren Muhammad, Gottes Frieden und Segen auf ihm, und seine Gefährten in der Lage, nach Makkah zurückzukehren, wo sie ihren Feinden vergaben. Bevor Muhammad, Gottes Frieden und Segen auf ihm, im Alter von dreiundsechzig Jahren starb, hatte fast die gesamte arabische Halbinsel den Islam angenommen und innerhalb eines Jahrhunderts nach seinem Tod war der Islam auch im Westen bis nach Spanien und im Osten bis China vorgedrungen. Einige Gründe für die schnelle friedliche Ausbreitung des Islam sind die Wahrheit und Klarheit seiner Lehren. Islam ruft dazu auf an den einen Gott zu glauben, der der Einzig Anbetungswürdige ist.

Der Prophet Muhammad, Gottes Frieden und Segen auf ihm, war das vollkommene Beispiel eines zuverlässigen, gerechten, barmherzigen, mitleidvollen, ehrlichen und mutigen Menschen. Obwohl er ein Mann war, war er weit entfernt von allen schlechten Eigenschaften und strebte einzig und allein für den Willen Gottes und seine Belohnung im Jenseits. Darüber hinaus war er immer bei allen Taten und Verhandlungen bewusst und gottesfürchtig.   

 

Wie beeinflusste die Ausbreitung des Islam die Entwicklung der Wissenschaften?

Der Islam fordert den Menschen auf, die Kräfte seines Geistes und seiner Beobachtung zu nutzen. In den wenigen Jahren der Ausbreitung des Islams erblühten große Zivilisationen und Universitäten.  Die Synthese von westlichen und östlichen Ideen und von alten und neuen Gedanken brachten großartige Fortschritte in der Medizin, Mathematik, Physik, Astronomie, Geographie, Architektur, Kunst, Literatur und Geschichte hervor. Viele entscheidende Systeme wie Algebra, die arabischen Zahlen und das Konzept von Zero (unersetzlich für den Fortschritt der Mathematik) wurden aus der muslimischen Welt in das mittelalterliche Europa gebracht. Sophistische Instrumente, die die europäischen Entdeckungsreisen erst ermöglichten, wie Astrolabium, Quadrant und gute Navigationskarten wurden ebenfalls von den Muslimen entwickelt.

Das Astrolabium: Eines der wichtigsten wissenschaftlichen Instrumente, das die Muslime entwickelten, wurde auch im Westen noch bis zu unserer Zeit benutzt

Muslimische Ärzte legten großen Wert auf operative Heilmethoden und entwickelten viele chirurgische Instrumente, wie man auf dem alten Manuskript sehen kann.

 

Was glauben Muslime über Jesus?

Muslime respektieren und verehren Jesus (Friede sei mit ihm). Sie betrachten ihn als einen der größten Gesandten Gottes zu den Menschen. Der Quran bekräftigt seine Geburt aus einer Jungfrau und ein Kapitel im Quran trägt die Überschrift „Maryam“ (Maria). Der Quran beschreibt Jesus Geburt folgendermaßen:

>> Damals sprachen die Engel: „Oh Maria, siehe, Gottverkündet dir ein Wort von Ihm; sein Name ist der Messias, Jesus, der Sohn der Maria, angesehen im Diesseits und im Jenseits, und einer von denen, die (Gott) nahe stehen. Und regen wird er in der Wiege zu den Menschen und auch als Erwachsener, und er wird einer der Rechtschaffenen sein.“ Sie sagte: „Mein Herr, soll mir ein Sohn (geboren) werden, wo mich doch kein Mann berührte?“ Er sprach: „Gott schafft ebenso, was Er will; wenn Er etwas beschlossen hat, spricht Er nur zu ihm: „Sei!“ und es ist.“ << (Quran, 3:45-47)

Jesus wurde auf wunderbare Weise geboren - mit dem Befehl Gottes, der auch Adam ohne einen Vater hervorgebracht hat. Gott sagt:

>> Wahrlich, Jesus ist vor Gott gleich Adam; Er erschuf ihn aus Erde, alsdann sprach Er zu ihm: „Sei!“ und da war er. << (Quran, 3:59)

Während seiner prophetischen Berufung vollbrachte Jesus viele Wunder. Gott berichtet uns, dass Jesus sagte:

>> „Seht, ich bin zu euch mit einem Zeichen von eurem Herrn gekommen.  Seht, ich erschaffe für euch aus Ton die Gestalt eines Vogelsund werde in sie hauchen, und sie soll mit Gottes Erlaubnis ein Vogel werden; und ich heile den Blindgeborenen und den Aussätzigen und mache die Toten mit Gottes Erlaubnis lebendig; und ich verkünde euch, was ihr esst und was ihr in euren Häusern speichert.  Wahrlich, darin ist ein Zeichen für euch, wenn ihr gläubig seid.” << (Quran, 3:49)

Muslime glauben nicht, dass Jesus gekreuzigt wurde. Es war der Plan seiner Feinde, ihn zu kreuzigen, aber Gott errettete ihn und erhob ihn zu Sich. Ein ähnliches Aussehen wie Jesus wurde einem anderem Mann gegeben. Jesus’ Feinde ergriffen diesen Mann und kreuzigten ihn und dachten er wäre Jesus. Gott sagt:

>> ...sie sprachen: „Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Gottes getötet“, während sie ihn doch weder  erschlagen noch gekreuzigt hatten, sondern dies wurde ihnen nur vorgetäuscht... << (Quran, 4:157)

Muhammad  und Jesus, Gottes Segen und Frieden sei auf ihnen beiden, kamen nicht, um die Grundlehre, den Glauben an einen Gott, die die früheren Propheten brachten, zu ändern, sondern um sie zu kräftigen und zu erneuern.

Muslime glauben auch an das Heilige Buch, zu dem Jesus die Menschen aufrief, das Inğiil; einige der Teile des Neuen Testaments, die Gottes Lehren für Jesus enthalten, sind heute durchaus noch brauchbar. Das bedeutet aber nicht, dass die Muslime an die heutige Bibel glauben, denn es handelt sich nicht um die Originalschrift dessen, was Gott offenbart hat. Sie unterlag Veränderungen, Erweiterungen und Unterschlagungen. Dies wird auch von dem Komitee gesagt, das mit der Revision der edlen Bibel beschäftigt ist [Revidierte Standard Version]. Dieses Komitee besteht aus 32 Gelehrten, die dem Komitee als Mitglieder angehören. Sie schützten die Revision und den Beschluss eines Beratungsausschusses von fünfzig Repräsentanten der zusammenarbeitenden Konfessionen. Das Komitee sagte im Vorwort der edlen Bibel [Revidierte Standard Version] S.IV: „Manchmal ist es offensichtlich, dass der Text bei der Übersetzung gelitten hat, aber keine der Versionen enthält eine zufriedenstellende Wiederherstellung. Hier können wir nur dem Richtspruch kompetenter Gelehrter folgen, um eine annähernde Rekonstruktion des Originaltextes zu erhalten.“ Das Komitee sagte auch in der Einleitung, S.VII: „Es wurden Bemerkungen hinzugefügt, die auf bedeutsame Variationen, Erweiterungen oder Unterschlagungen antiker Autoren hinweisen (Mt 9.34; Mk 3.16; 7.4; Lk 24.32, 51, etc.).

Die Aqsa Mosque in Jerusalem.

 

Was sagt der Islam über Terrorismus?

Der Islam, eine Religion der Barmherzigkeit, erlaubt keinen Terrorismus. Im Quran sagt Gott:

>> Gott verbietet euch nicht gegen jene, die euch nicht des Glaubens wegen bekämpft haben und euch nicht aus euren Häusern vertrieben haben, gütig zu sein und redlich mit ihnen zu verfahren; wahrlich Gott liebt die Gerechten. << (Quran, 60:8)

Der Prophet Muhammad, Gottes Frieden und Segen auf ihm, verbot den Soldaten, Frauen und Kinder zu töten, und er wies sie an: {Seid keine Verräter, seid nicht maßlos und tötet kein neugeborenes Kind...} Und er sagte auch: {Wer eine Person tötet, die einen Vertrag mit den Muslimen hat, soll nicht das Paradies riechen, obwohl es bereits vierzig Jahre im voraus zu riechen ist.}

Der Prophet Muhammad, Gottes Frieden und Segen auf ihm, hat auch die Folterung mit Feuer verboten.

Einst zählte er den Mord als zweite der großen Sünden, und erwähnte sogar, dass am Tag des Gerichts, {Die ersten Fälle, über die am Tag des Gerichts zwischen den Menschen entschieden wird, sind die der Blutschuld.}

Muslime werden sogar aufgefordert freundlich zu den Tieren zu sein, und ihnen wird verboten sie zu verletzen. Der Prophet Muhammad, Gottes Frieden und Segen auf ihm, sagte einst: {Eine Frau wurde bestraft, weil sie eine Katze einsperrte, bis diese starb. Aus diesem Grund wurde sie in die Hölle verbannt.  Als sie die Katze einsperrte, gab sie ihr kein Futter oder Wasser, noch ließ sie sie frei, damit sie die Insekten der Erde fressen konnte.}

Er sprach auch von einem Mann, der einem sehr durstigen Hund etwas zu trinken gab; da vergab ihm Gott seine Sünden.  Der Prophet, Gottes Frieden und Segen auf ihm, wurde gefragt: „Gesandter Gottes, werden wir für die Freundlichkeit zu den Tieren belohnt?“  Er antwortete: {Es gibt eine Belohnung für die Freundlichkeit zu jedem Lebewesen: Tier oder Mensch.}

Wenn man einem Tier für Nahrung das Leben nehmen muss, wurde den Muslimen darüber hinaus befohlen dies so zu tun, dass das Tier so wenig wie möglich Angst haben soll oder gar leidet.  Der Prophet Muhammad, Gottes Frieden und Segen auf ihm, sagte: {Wenn ihr ein Tier schlachtet, so tut dies auf die beste Weise.  Man sollte das Messer schärfen, um das Leiden des Tieres zu verringern.}

Angesichts dieser und anderer islamischer Berichte sind das Anstacheln zum Terror in den Herzen wehrloser Bürger, die vollständige Zerstörung von Gebäuden und Besitztümern, das Bombardieren und Verstümmeln unschuldiger Männer, Frauen und Kinder als vom Islam und den Muslimen verbotene und verabscheuungswürdige Handlungen anzusehen. Die Muslime verfolgen eine Religion des Friedens, der Gnade und Vergebung, und der Großteil hat mit den Gewaltverbrechen nichts zu tun, die manche mit den Muslimen assoziieren. Wenn ein einzelner Muslim eine terroristische Handlung begeht, macht sich diese Person im Sinne der islamischen Gesetze strafbar.

 

Menschenrechte und Gerechtigkeit im Islam

Der Islam schafft für das Individuum viele Menschenrechte. Es folgen einige Rechte, die der Islam schützt.

Das Leben und der Besitz aller Bürger eines islamischen Staates wird als heilig angesehen, egal ob die Person ein Muslim ist oder nicht.  Der Islam beschützt auch die Ehre. Also ist es im Islam nicht erlaubt, jemanden zu beschimpfen oder sich über jemanden lustig zu machen. Der Prophet Muhammad, Gottes Frieden und Segen auf ihm, sagte: {Wahrlich, euer Blut, euer Besitz und eure Ehre sind unantastbar.}

Rassismus ist im Islam nicht erlaubt, denn der Quran spricht in den folgenden Versen über die Gleichheit der Menschen:

>> Oh ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und zu Völkern und Stämmen gemacht, auf dass ihr einander erkennen möget.  Wahrlich, vor Gott ist von euch der Angesehenste, welcher der Gottesfürchtigste ist. Wahrlich, Gott ist allwissend, allkundig.  << (Quran, 49:13)

Der Islam lehnt es ab, bestimmte Menschen oder Nationen wegen ihres Reichtums, ihrer Kraft oder ihrer Rasse zu bevorzugen. Gott erschuf die Menschen gleich, Er unterscheidet sie nur in ihrem Glauben und ihrer Frömmigkeit. Der Prophet Muhammad, Gottes Frieden und Segen auf ihm, sagte: {Oh ihr Menschen!  Euer Gott ist Einer und euer Stammvater (Adam) ist einer.  Ein Araber ist nicht besser als ein Nicht-Araber, und ein Nicht-Araber ist nicht besser als ein Araber, und ein roter (d.h. weiß mit rötlichem Schimmer) Mensch ist nicht besser als ein schwarzer Mensch und ein schwarzer Mensch ist nicht besser als ein roter Mensch, außer in der Frömmigkeit.}

Eines der größten Probleme, das der Menschheit heutzutage gegenüber steht, ist Rassismus. Die entwickelte Welt kann einen Menschen zum Mond schicken, aber sie kann den Menschen nicht stoppen seinen Mitmenschen zu hassen und zu bekämpfen. Schon seit der Zeit des Propheten, Gottes Frieden und Segen auf ihm, Muhammads , liefert der Islam ein leuchtendes Beispiel, wie Rassismus beendet werden kann. Die jährliche Pilgerreise (Hağğ) nach Makkah zeigt die wirkliche islamische Bruderschaft aller Rassen und Nationen, wenn ungefähr zwei Millionen Muslime aus aller Welt nach Makkah kommen, um den Pilgerritus zu vollziehen.

Islam ist eine Religion der Gerechtigkeit. Gott sagt:

>> Gott befiehlt euch, die anvertrauten Güter ihren Eigentümern zurückzugeben; und wenn ihr zwischen zwei Menschen richtet, nach Gerechtigkeit zu richten... << (Quran, 4:58)

Und er sagt:

>> ...und seid gerecht. Wahrlich, Gott liebt die Gerechten. << (Quran, 49:9)

Wir sollten sogar mit denen gerecht sein, die wir hassen, wie Gott sagt:

>> ...Und der Hass gegen eine Gruppe soll euch nicht (dazu) verleiten, anders als gerecht zu handeln.  Seid gerecht, das ist der Gottesfurcht näher... << (Quran, 5:8)

Der Prophet Muhammad, Gottes Frieden und Segen auf ihm, sagte: {Leute, hütet euch vor der Ungerechtigkeit, denn Ungerechtigkeit bedeutet Dunkelheit am Tag des Gerichts.}

Und jene, die in diesem Leben nicht ihr Recht erhalten haben (d.h. sie besitzen das Recht, es einzuklagen), werden es am Tag des Gerichts bekommen, wie der Prophet, Gottes Frieden und Segen auf ihm, sagte: {Am Tag des Gerichts werden denen ihre Rechte gegeben, die ein Anrecht darauf haben (und Unrecht wird wiedergutgemacht)...}

 

Wie ist die Stellung der Frau im Islam?

Der Islam sieht in der Frau, egal ob sie ledig oder verheiratet ist, ein Individuum mit eigenen Rechten, mit einem Anrecht auf Besitz und dem Recht über ihren Besitz und Verdienst ohne jegliche Bevormundung (durch ihren Vater, Ehemann oder irgend jemand anderen) zu verfügen. Sie hat das Recht, zu kaufen und zu verkaufen, Geschenke und Almosen zu geben und sie kann ihr Geld ausgeben, wie sie will. Der Bräutigam gibt der Braut eine Mitgift zu ihrem eigenen Gebrauch und sie behält eher ihren eigenen Familiennamen, als den ihres Gatten anzunehmen.

Der Islam ermuntert den Ehemann seine Frau gut zu behandeln, wie der Prophet, Gottes Frieden und Segen auf ihm, sagte: {Die besten unter euch sind die, die am besten zu ihren Frauen sind.}

Mütter im Islam sind überaus verehrt. Der Islam befiehlt, sie bestens zu behandeln. Ein Mann kam zum Propheten, Gottes Frieden und Segen auf ihm, und sagte, “Oh Gesandter Gottes! Wem von den Menschen sollte ich Gesellschaft leisten?“  Der Prophet, Gottes Frieden und Segen auf ihm, sagte: {Deiner Mutter.}  Der Mann sagte: „Wem dann?“ Der Prophet, Gottes Frieden und Segen auf ihm, sagte: {Dann deiner Mutter.}  Der Mann fragte weiter: „Wem dann?“  Der Prophet, Gottes Frieden und Segen auf ihm, sagte: {Dann deiner Mutter.}  Der Mann fragte wieder: „Wem dann?“  Der Prophet, Gottes Frieden und Segen auf ihm, sagte: {Dann deinem Vater.}

 

Die Familie im Islam

Die Familie, die die Basiseinheit der Zivilisation darstellt, zerfällt heutzutage. Das islamische Familiensystem bringt die Rechte von Ehemann, Frau, Kindern und Verwandten in ein feines Gleichgewicht. Es unterstützt selbstloses Benehmen, Großzügigkeit und Liebe im Rahmen eines gut organisierten Familiensystems. Der Friede und die Sicherheit, die eine stabile Familieneinheit bietet, ist von beachtlichem Wert, und sie sind unabkömmlich für das geistige Heranwachsen der Mitglieder. Eine harmonische Gesellschaftsordnung wird durch die Existenz ausgedehnter Familien und behüteter Kinder geschaffen.

 

Wie behandeln Muslime die Älteren?

In der islamischen Welt findet man selten „Seniorenheime“. Die Mühe, für seine Eltern in der schwierigsten Phase ihres Lebens zu sorgen, wird als Ehre betrachtet und als eine Gnade und eine Gelegenheit für eine große geistige Weiterentwicklung. Im Islam reicht es nicht aus, nur für die Eltern zu beten, sondern wir sollten mit unendlichem Mitgefühl handeln und uns daran erinnern, wie sie uns ihren Bedürfnissen vorangestellt haben, als wir kleine, hilflose Kinder waren. Mütter werden besonders geehrt. Wenn muslimische Eltern ein hohes Alter erreichen, werden sie gnadenvoll behandelt, mit Freundlichkeit und aufopferungsvoll.

Im Islam ist das Bedienen der Eltern eine Pflicht, die gleich an zweiter Stelle nach dem Gebet steht, und es ist ihr Recht, es zu erwarten. Es wird als verachtenswert betrachtet, irgendeine Verärgerung zu äußern, wenn die Alten schwierig werden, denn es ist nicht ihre Schuld.

Gott sagt:

>> Und dein Herr hat befohlen: „Verehrt keinen außer Ihm und (erweist) den Eltern Güte.  Wenn ein Elternteil oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, so sage dann nicht „Pfui!“ zu ihnen und fahre sie nicht an, sondern sprich zu ihnen in ehrerbietiger Weise.  Und senke für sie in Barmherzigkeit den Flügel der Demut und sprich: „Mein Herr, erbarme Dich ihrer (ebenso mitleidig), wie sie mich als Kleines aufgezogen haben.“ << (Quran, 17:23-24)

 

Was sind die fünf Säulen des Islam?

Die fünf Säulen des Islam bilden den Rahmen des Lebens eines Muslim. Sie sind das Glaubensbekenntnis, Gebet, Zakat geben (Unterstützung der Bedürftigen), Fasten im Monat Ramadhan und einmal im Leben die Pilgerreise nach Makkah für die, die es sich leisten können.

1) Das Glaubensbekenntnis:

Das Glaubensbekenntnis „La ilaha illa Allah, Muhammadur rasuulu Allah“ muss mit Überzeugung gesagt werden. Dieser Ausspruch bedeutet „Es ist kein wahrer Gott außer Gott (Allah), und Muhammad ist der Gesandte (Prophet) Gottes.” Der erste Teil „Es ist kein wahrer Gott außer Gott” bedeutet, dass niemand das Recht besitzt, angebetet zu werden, außer Gott allein, und dass Gott weder einen Partner noch einen Sohn hat. Das Glaubensbekenntnis heißt Schahada, es ist eine einfache Formulierung, die mit Überzeugung gesagt werden sollte, wenn man zum Islam konvertieren möchte. Das Glaubensbekenntnis ist die wichtigste Säule des Islam.

2) Gebet:

Muslime verrichten fünf Gebete am Tag.  Jedes Gebet dauert nicht länger als ein paar Minuten. Das Gebet im Islam ist die direkte Verbindung zwischen dem Gläubigen und Gott. Es gibt keinen Vermittler zwischen Gott und dem Gläubigen.

Im Gebet fühlt der Gläubige innere Freude, Frieden und Ruhe und dass Gott mit ihm oder ihr zufrieden ist. Der Prophet Muhammad, Gottes Frieden und Segen auf ihm, sagte: {Bilal, rufe (die Leute) zum Gebet, beruhige uns damit.} Bilal war einer der Gefährten Muhammads , der beauftragt war, die Leute zu den Gebeten zu rufen.

Die Gebete werden in der Morgendämmerung, am Mittag, am Nachmittag, bei Sonnenuntergang und in der Nacht verrichtet.  Ein Muslim kann fast überall beten, draußen, in Büros, Fabriken oder Universitäten.

3) Zakat geben (Unterstützung der Bedürftigen):

Alle Dinge gehören Gott und der Reichtum ist den Menschen nur anvertraut. Die eigentliche Bedeutung des Wortes Zakat ist „Reinigung“ und „Wachstum“. Zakat geben bedeutet, einen bestimmten prozentualen Anteil von Besitztümern an bedürftige Menschen zu spenden. Dieser Prozentsatz von 2,5% wird fällig auf Gold, Silber und Bargeld, das den Betrag von 85 Gramm Gold entspricht und sich für ein Mondjahr im Besitz befindet. Unser Besitz wird dadurch gereinigt, dass wir einen Anteil davon Bedürftigen geben, so wie das Beschneiden der Pflanzen neues Wachstum ausgleicht und fördert. Man darf natürlich soviel freiwillige Almosen geben, wie man möchte.

Man darf natürlich soviel freiwillige Almosen geben, wie man möchte.

4) Fasten im Monat Ramadan:

Jedes Jahr im Monat Ramadan, fasten Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Dabei halten sie sich von Essen, Trinken und Geschlechtsverkehr fern.

Fasten ist förderlich für die Gesundheit, wird jedoch hauptsächlich als Methode der geistigen Selbstreinigung betrachtet. Durch die eigene Einschränkung von den weltlichen Dingen, selbst für eine kurze Zeit, gewinnt der Fastende wahre Zuneigung zu den Hungrigen und eine Weiterentwicklung für sein geistiges Leben.

5) Pilgerfahrt nach Makkah:

Die jährliche Pilgerfahrt (Hağğ) ist einmal im Leben Pflicht für die, die körperlich und finanziell in der Lage dazu sind. Über zwei Millionen Menschen kommen jedes Jahr aus allen Ländern der Erde nach Makkah.  Obwohl Makkah immer ein Anziehungspunkt für Besucher ist, findet die jährliche Hağğ im zwölften Monat des islamischen Kalenders statt. Männliche Pilger tragen besonders einfache Kleidung, die jegliche Unterscheidung nach Klassen und Kulturen unmöglich macht, so dass alle gleich vor Gott stehen.

Pilger beten in der haram Moschee in Makkah.  In dieser Moschee befindet sich die Kaaba (das schwarze Gebäude im Bild), zu der sich die Muslime beim Beten hinwenden.  Die Kaaba ist ein Ort der Anbetung. Gott befahl Abraham und seinem Sohn Ismael sie zu bauen.

Die Riten des Hağğ bestehen aus dem siebenmaligen Umkreisen der Kaaba und dem siebenmaligen Gehen zwischen den Hügeln Safa und Marwa, wie es Haggar auf ihrer Suche nach Wasser getan hat. Dann stehen die Pilger zusammen in Arafa und bitten Gott um seine Vergebung und was ihnen noch am Herzen liegt. Dieser Tag wird oft mit dem Tag des Gerichts verglichen.

Das Ende des Hağğ bildet das große Fest Eid al-Adha, das mit Gebeten begangen wird.  Dieses und Eid al-Fitr, ein Festtag am Ende des Ramadhan, bilden die zwei Feste des islamischen Kalenders.

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